Medienkompetenz

Was ist eigentlich Medienkompetenz?

Medienkompetenz bezeichnet die Fähigkeit, selbstbestimmt, kreativ und sozial verantwortlich mit Medien umzugehen und sie zur Gestaltung der eigenen Lebenswelt sowie zur Teilhabe und Mitgestaltung der (Informations-) Gesellschaft zu nutzen.

Computer und Internet sind aus dem Leben unserer Kinder und Jugendlichen nicht mehr wegzudenken. Sie bewegen sich routiniert im Netz und nutzen mit zunehmender Selbstverständlichkeit die vielfältigen Unterhaltungs- sowie Kommunikationsangebote der digitalen Medien.

Die Reichweite und der Wirkungsgrad des Internets sind mit keinem anderen Medium vergleichbar. Zudem erhöht es die Geschwindigkeit der Informationsverarbeitung enorm. Nicht nur aus diesem Grund stehen Spiele, Hausaufgabenhilfen, erste Schritte in sozialen Netzwerken und Musikseiten auf der Aktivitätenliste von Kindern und Jugendlichen ganz weit oben.

Etwa drei Viertel der Jungen und Mädchen zwischen 12 und 18 Jahren sind heute in einem oder mehreren sozialen Netzwerken wie Schüler VZ, wer-kennt-wen, Lokalisten oder Facebook aktiv. Sie verwenden die „social communities“ zur Informationsbeschaffung und deren Verarbeitung. Zudem werden sie zur Selbstdarstellung und Kontaktpflege verwendet.

Auch wir sind als Pfadfinderinnen und Pfadfinder ein Teil dieser Medienwelt. Wir vernetzen uns, verwenden in unseren Stämmen Facebook, Twitter und Co und gestalten somit diese Welt aktiv mit. Neben allen Chancen, welche mit der Eroberung der digitalen Welt einhergehen, gibt es auch Risiken, wie beispielsweise die Auswirkungen gewaltverherrlichender Spiele, die rechtlichen Konsequenzen von Urheberrechtsverletzungen oder die allzu schnelle Preisgabe persönlicher Daten. Deshalb ist ein verantwortungsvoller Umgang mit den neuen Medien unabdingbar.

Mit dieser Arbeitshilfe möchte der Diözesanverband der DPSG Trier den Gruppenleiterinnen und Gruppenleitern eine Methodensammlung an die Hand geben, um auf spielerische Art und Weise Kinder und Jugendliche für das aktuelle Medienleben stark zu machen. Denn nur wer Medienkompetenz entwickelt und lernt, sein Medienverhalten selbstkritisch zu reflektieren, kann die Vorteile der digitalen Welt für sich nutzen.

Wir wünschen euch spannende Gruppenstunden und stets sichere Pfade im World Wide Web!

Tamara Schullenberg und Marlen Rieche

Arbeitshilfe zur Medienkompetenz (PDF: 689,98 kByte)


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